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Silvester in Köln – Zerstörte Hoffnung und kein Verantwortungsbewusstsein

von Jens Ballerstädt-Koch und Simone Brand

Die Kölner Silvester-Nacht wird auf lange Zeit den Menschen in Deutschland im Gedächtnis bleiben. Kaum ein Ereignis der letztes Jahre war emotional so aufgeladen wie diese Nacht in der Gruppen von Männern, wie heute klar ist zu großen Teilen aus den Maghreb Staaten, Frauen belästigt, sogar vergewaltigt haben und Unmengen Handys und Portemonnaies entwendet haben. Doch bisher waren nur wenige Fakten bekannt. Das meiste waren Vermutungen und Behauptungen.

quelle: tagesschau.de

quelle: tagesschau.de

Ein diese Woche erscheinender Artikel des Zeit-Magazin, der von einer investigativen Journalistengruppe geschrieben wurde füllt diese Lücke mit Fakten und erzählt eine bedrückende Geschichte von geweckten Hoffnungen und katastrophal mangelndem Verantwortungsgefühl. Ich will versuchen hier eine Bewertung der Fakten vor zu nehmen. Das ganze beginnt 2010 mit der ersten einer Welle von Revolutionen die heute als der arabische Frühling bekannt sind.

Nach Jahrzehnten der Unterdrückung erhoben sich in vielen arabischen Ländern die Bürger um gegen Diktatoren, Könige und Militär-Juntas aufzustehen. Beginnend am 17.12 2010 in Tunesien begannen in einem Land nach dem anderen zuerst Proteste und, nachdem die Regime mit Gewalt antworteten, Revolutionen. Begleitet wurden diese Aufstände vom Jubel der westlichen Staaten. Es gab unterstützende Demonstrationen und nicht nur das. Westliche Aktivisten unterstützen die Einheimischen mit Technik und hielten das Internet zur dringend notwendigen Kommunikation aufrecht. Westliches Militär griff ein und unterstützte die Kämpfenden durch Luftstreitkräfte und Bombardements. All das unter dem begeisterten Jubel weiter Teile der westlichen Bevölkerung. Man half den Underdogs. War Unterstützer und Held. Immer wieder natürlich auch unter stetiger Begleitung der Medien, brachte dies den westlichen Unterstützern Ansehen und machte den Rebellen Hoffnung. Vor Ort in den Maghreb-Staaten war man nicht mehr alleine im Kampf für die Freiheit. Man hatte Unterstützer. Große Unterstützer wie die meisten EU-Länder und die USA.

Doch nach den Kämpfen kam die Zeit des Aufbaus. Die Zeit der Konsolidierung. Die Maghreb-Staaten lagen in weiten Teilen in Trümmern, es gab keine funktionierenden Regierungsstrukturen. Natürlich schauten auch hier die ehemaligen Revolutionäre zu den westlichen Partnern. Doch Aufbau dauert lange und ist nicht geprägt von Heldenschlagzeilen. Die ehemaligen Unterstützer hatten ihre eigenen Probleme und so standen die Maghreb-Staaten vor den Trümmern der Revolution und einem gigantischen Machtvakuum, dass schnell von den Muslimbrüdern und anderen islamistischen Vereinigungen gefüllt wurde. Dass ein Eingreifen in Kampfhandlungen auch bedeutet Verantwortung zu übernehmen, kam den westlichen Kriegspartnern gar nicht erst in den Sinn. Und so wurde den Bürgern in Tunesien, Marokko, Algerien, Libyen und auch Ägypten schnell klar: Aus der erhofften Partnerschaft wird wohl nichts und die Hoffnung gemeinsam freiere und demokratische Länder zu gestalten war dahin. Es bildeten sich große Armutsviertel.

Da die bisherigen Wirtschaftsverbindungen in den Händen der alten Regime lagen, zerbrachen auch diese und mit der Hoffnung auf Demokratie zerbrachen auch viele Existenzen. Weite Teile dieser Länder sind ohne Arbeit, ohne Möglichkeiten und ohne Hoffnung. Die Zahl der Alkoholiker und Drogensüchtigen stieg rapide an. Jeder kennt jemanden der ein Opfer der Drogen und der Arbeitslosigkeit wurde. Hier hätten die westlichen Länder ihre Verantwortung wahrnehmen müssen. Aber Wirtschaftshilfe bietet nicht so heroische Bilder wir startende Bomber.

Derzeit befinden sich weltweit über 60 Millionen auf der Flucht und haben keine Heimat mehr. Auch aus den oben erwähnten Maghreb Staaten. Die meisten Flüchtlinge stammen zurzeit aus Syrien und die Nachbarländer tun ihr Bestes um diese Flüchtlinge aufzunehmen. Die schwerste Last trägt dabei der Libanon in dem momentan über 2 Millionen Flüchtlinge versorgt werden. In dieser Situation kam erneut ein westliches Land mit einer heroischen, Hoffnung weckenden Botschaft. Und wider jede Erwartung war das Deutschland. Angela Merkel schickte die Botschaft von „Willkommenskultur“ in die Welt und ein „wir schaffen das“ an die deutsche Bevölkerung. Das erste Mal stand Deutschland nicht nur für Fleiß und Effektivität, sondern für Wärme und Menschlichkeit. Die große Mehrheit der Deutschen bejubelte diese Botschaft und half nach Kräften. Und auch in den Maghreb-Staaten blieb diese Botschaft natürlich nicht ungehört. Die Verlorenen der Nachwehen des arabischen Frühlings schöpften Hoffnung. Und auch die Deutschen hatten die Hoffnung einer starken Kanzlerin, die das Ganze jetzt zur Chefsache macht und in die Hand nimmt. Die Welt vertraute auf Merkel. Natürlich nicht ohne Widerstand, aber die große Mehrheit stand hinter dieser Botschaft.

Aber auch hier ist es mit Botschaften nicht getan. Integration ist harte Arbeit. Man muss Geld in die Hand nehmen um Unterkünfte zu schaffen. Besonders da der soziale Wohnungsbau in den letzten Jahrzehnten fast komplett eingeschlafen ist. Man muss der Aufnahmegesellschaft zur Seite stehen und sich um Sorgen und Ängste kümmern. Viele machten sich auf den Weg. Diejenigen am unteren Rand der maghrebinischen Bevölkerung, die jede wirtschaftliche Aussicht verloren hatten, aber noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben, machten sich voller Vorfreude eine neue Existenz zu finden auf den Weg. Unmengen deutsche Ehrenamtler halfen dabei, mit der Sicherheit des „Wir schaffen das“ im Rücken.

Doch außer der Botschaft war von den deutschen Landesregierungen und der Bundesregierung nicht viel zu erwarten. Das Bundesamt für Migration war hoffnungslos überlastet, weil man es verpasst hat hier für die notwenige personelle Unterstützung zu sorgen. Kommunen stehen mit den Kosten alleine, was besonders die Kommunen in strukturschwachen Gebieten besonders hart trifft. Die Antwort an die Kommunen kam allerdings diesmal nicht von der Kanzlerin, sondern von Finanzminister Schäuble. Die schwarze Null musste unbedingt gehalten werden.

So war das Chaos vorprogrammiert. Die Geflüchteten müssen Monate lang, teilweise über Jahre darauf warten zu erfahren, ob sie eine Bleibeberechtigung haben oder nicht. In dieser Zeit sitzen sie in Massenunterkünften, verdammt zur Untätigkeit. Auch sie lesen dabei natürlich die Schlagzeilen der AfD. Sie bekommen mit, dass Flüchtlingsheime brennen. Das alles sagt nicht Willkommenskultur und wir schaffen das. Diese Seifenblase zerplatzt und wird ersetzt durch: „Niemand will euch. Ihr habt hier keine Zukunft.“ Die Politik diskutiert schon lange nicht mehr darüber wie man diese Menschen integriert und sie zu einen so dringend benötigten Teil unserer Gesellschaft machen kann. Und so entsteht Unsicherheit. Unsicherheit in der deutschen Bevölkerung denen die Schlagzeilen der Rechtsextremen immer näher kommen. Und natürlich auch Unsicherheit bei den Geflohenen, die ein zweites Mal alles zu verlieren drohen und denen immer deutlicher wird, dass sie hier nicht willkommen sind , sondern zurück in ihr Slum müssen. Der Weg zu Drogen und Alkohol ist hier vorprogrammiert.

Youssef ist einer dieser Hoffnungslosen, der als Täter der Silvesternacht verhaftet wurde. Sein Verbrechen: Versuchter Diebstahl einer Pfandflasche. Sein Leben sieht zurzeit so aus, dass er am Teich neben der Unterkunft sitzt und Enten füttert. Tag für Tag. Niemand kann ihm sagen wann er seinen Bescheid bekommt. Was ihm aber gesagt wird ist: Mach dir keine allzu großen Hoffnungen. Eine Botschaft die die Geflüchteten in den Massenunterkünften nur allzu gut kennen. Und so wurde aus dem letzten Strohhalm „Willkommenskultur“ ein „Mach die keine Hoffnung“.

Dann kam die Silvesternacht. Irgendwie festigte sich in den Reihen der Geflüchteten die in NRW untergebracht waren, der Satz „Kommt doch nach Köln. Es gibt ein großes Feuerwerk und hier feiern auch viele Frauen.“ Mit im Gepäck der Feiernden waren auch Alkohol und Drogen. Natürlich klingt das für die meisten Menschen schon auf den ersten Blick nicht nach einer wirklich guten Kombination. Aber wenn ein Haufen junger Leute dazu verdammt ist monatelang untätig in einer zur Massenunterkunft umfunktionierten Turnhalle zu sitzen, dann ist diese Party verständlicherweise unglaublich verlockend.

Und so kamen über 1000 Geflüchtete aus den Maghreb Staaten nach Köln um Silvester zu feiern. Es wurde viel Alkohol getrunken. Einer der Verdächtigen berichtet, dass er fast 2 Flaschen Wodka getrunken habe. Synthetische Drogen wurden herum gereicht und so entstand eine gefährliche Mischung aus Drogen, Alkohol, Hoffnungslosigkeit und Partystimmung. Vollkommen unabhängig von Herkunft oder Kultur, wäre eine solche Mischung wohl auch bei deutschen, englischen oder französischen Jugendlichen in die Katastrophe geschliddert. Es gibt hier nichts zu entschuldigen. Das was in dieser Nacht passiert ist war und bleibt schrecklich. Vielen Frauen wurden schlimme Verbrechen angetan.

Und hier beginnt die nächste Geschichte von Hoffnung und Enttäuschung. Diese Frauen wendeten sich in Ihrer Not selbstverständlich an die Polizei, die sich vor Ort befunden hat. Wir alle haben gelernt, dass die Polizei da ist, um Menschen in Not zu helfen. Aber was ist wirklich passiert? Hier zwei Erlebnisse von Frauen die sich in dieser Silvesternacht an die Polizei wendeten.

Sabrina F. und ihre Freundin erleiden eine Panikattacke nachdem Sabrina ihre Leggins von einer Horde Männer vom Leib gerissen wurde und wenden sich Hilfesuchend an einen Polizisten der Bereitschaftspolizei. Die Antwort: „Wir haben anderes zu tun. Gehen sie zum RTW“ nur ist da kein Rettungswagen und die beiden Frauen bleiben ohne Hilfe in Unterwäsche auf dem Domplatz.

Eine andere Frau wendet sich nach einer Vergewaltigung an die Polizei-Dienstelle. Der Wachhabende Polizist wird von ihr mit den Worten zitiert: “Jammer nicht rum, woanders ist gerade ein Feuerwehrmann fast gestorben.“ Was das mit der Vergewaltigung zu tun haben soll bleibt ein Rätsel.

Doch auch die Polizei ist nicht nur der Böse in dieser Geschichte. Bereits früh am Silvestertag kommt aus Reihen der Kölner Polizei die Meldung, dass sich ungewöhnlich viele Feiernde auf dem Domplatz befinden und die Situation heikel ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die Pressemitteilung herausgegeben: „Viele Menschen feiern ausgelassen Silvester vor dem Dom. Die Stimmung ist friedlich.“ Die betroffenen Polizisten bleiben in weiten Teilen alleine und bekommen keine Unterstützung. Die Menge, die wie bereits erwähnt unter Alkohol und Drogen steht, ist kaum kontrollierbar. Und so ist es der unterbesetzten Polizei schlicht und ergreifend kaum möglich sich um die Frauen zu kümmern und gleichzeitig die Situation zu kontrollieren. Am Ende gelingt wie wir aus der Geschichte wissen beides nicht. Und nicht nur, dass die Polizisten in dieser Nacht in der Situation alleine gelassen werden. Auch im Nachlauf stellt sich niemand hinter sie. Der Kölner Polizeipräsident Albers ist das erste Bauernopfer in der Geschichte. Er wird entlassen, weil er weit genug oben ist um Verantwortung zu übernehmen und weit genug unten um die Landespolitik nicht zu gefährden. Jäger fällt der Kölner Polizei in den Rücken und schiebt die komplette Verantwortung für die Situation auf die Beamten vor Ort.

Nun ist es an der Justiz Verantwortung zu übernehmen und da kommen wir wieder zurück zu Youssef, der sich wegen „versuchtem Diebstahl einer Pfandflasche“ vor Gericht verantworten muss. Laut dem Artikel des Zeit-Magazins saß dieser recht kleinlaut im Gerichtssaal und versuchte sich mehrfach zu entschuldigen. Die Antwort einen Polizisten der Zeuge im Prozess ist: „Entschuldigung nicht angenommen.“ Der Richter befindet, wegen einer kollektiven Schuld an den Ereignissen von Silvester, Youssef für schuldig und verurteilt ihn zu 2 Jahren auf Bewährung. Wegen dem versuchten Diebstahl einer Pfandflasche aus dem Rucksack zweier Touristen.

Und so ist dann wohl die Justiz und die Gerechtigkeit das nächste Opfer in der Geschichte. Denn eine Kollektivstrafe gibt es in unserem Gesetz nicht. Dennoch wird Youssef stellvertretend für die Täter, die man nicht erwischt, mit verurteilt.

Durch all das zieht sich der rote Faden von geweckten Hoffnungen und mangelndem Verantwortungsbewusstsein.

Wenn man in einen Krieg eingreift, ist man auch für die Folgen verantwortlich.
Wenn man Flüchtlinge aufnimmt, ist man auch für die Integration verantwortlich.
Wenn man Polizist wird, ist man dafür verantwortlich Opfern zu helfen.
Wenn man Richter wird, ist man für gerechte Urteile verantwortlich.

Und wenn man Innenminister wird, dann ist man verantwortlich für Sicherheit.

In all diesen Bereichen wurde versagt. Und das hat schreckliche Konsequenzen.

Einer kann allerdings immer noch Verantwortung übernehmen. Und deswegen Herr Minister Jäger: Übernehmen sie Verantwortung für das Versagen auf allen Ebenen ihres Zuständigkeitsbereichs und machen sie den Platz frei für jemanden der verantwortlich handelt.

Grandiose Partyschnecken

Diese Partyschnecken sind echt schnell gemacht, super lecker und sind wesentlich Kalorienschonender als Pizza selber oder so manche Pizzabrötchen.

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Der Teig:
– 160gr. Mehl- 1/2 Würfel Hefe (20gr)
– 1/2 TL Zucker
– 300 gr. Mehl (Type 405)
– 30 gr. Olivenöl
– 1 TL Salz

Die Füllung:
– 100 gr. gekochter Schinken
– 80 gr. Gouda
– 50 gr. rote Paprika
– Cayennepfeffer
– 1 TL Oregano

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Zubereitung:
1. Hefe und Zucker in lauwarme Milch (ca 37°) geben und mit dem Schneebesen auflösen.
2. Mehl, Öl und Salz dazu geben und zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. 45 Minuten an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen.
3. In der Zwischenzeit Schinken, Käse, die Paprika, Cayennepfeffer und Oregano in einen Mixer geben und in gleichmäßig kleine Stücke schreddern. Es sollte nicht ganz Mus sein, sich aber dennoch gut mit einem Löffel verstreichen lassen.
4. Teig halbieren und jeweils zu einem Streifen dünn ausrollen (ca 10x40cm)
5. Füllung auf die beiden Teigstreifen aufteilen und verstreichen, dabei ca. 1cm Rand frei lassen.
6. Den Teig von der Längsseite her aufrollen, so dass eine Schlange einsteht.
7. ca 3 cm. große Stücke schneiden und mit Abstand auf ein Backblech legen. Mit Wasser oder Milch bestreichen und bei 200° im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Backzeit kann je nach Ofen um 5 Minuten variieren.

Am Besten schmecken die Pizzaschnecken wenn man sie noch warm isst.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen.

Das muss man doch wohl mal sagen dürfen…

Ich empfehle allen sich der Situation in der Weimarer Republik zu stellen. Stresemann war damals der, der gelernt hatte, dass Nationalismus immer zum Krieg führen muss. Er hat immer gewarnt vor Hitler und seinen Schergen. Beim Münchener Putsch hat er es noch geschafft die NSDAP nieder zu ringen. Aber ähnlich wie heute war es damals so, dass die damals etablierten Parteien eben nicht auf die NSDAP, sondern auf einander losgegangen sind. Niemand hat Fehler eingestanden und alle wollten sich gegenseitig schaden. Ich sehe da heute starke Parallelen.
 
Merkel versucht gegen den europaweiten Nationalismus an zu kämpfen. (Oh mein Gott, ich spreche für Merkel und fühle mich schmutzig dabei) Währenddessen fallen ihr alle Parteien und die Springerpresse in den Rücken.
 
So wie die SPD damals Stresemann in den Rücken gefallen ist um ihn zu stürzen, so versucht heute Seehofer Merkel ab zu sägen.
 
Gleichzeitig brennt fast jeden Tag ein Flüchtlingsheim, Morddrohungen werden ausgesprochen, eine mordende Terrorgruppe namens NSU marodiert jahrelang ungebremst durch Deutschland, ganze Gemeinden sind fest in Nazi-Hand und wer soll daran schuld sein? Na die Muslime, die Turbanträger und Ölaugen und welche Beleidigungen auch noch diesen Menschen entgegen geworfen werden.
 
Also natürlich vollkommen frei von Wissen. Viele behaupten die Flüchtlinge würden uns arm machen. Aber wenn ich Menschen frage welche Einschränkungen sie heute schon wegen der Flüchtlinge hätten kommt gar nichts.
 
90% der Vergewaltigungen passieren in der eigenen Familie und bis vor wenigen Jahren hat sich die CDU noch dagegen gewehrt, dass es so etwas wie Vergewaltigung in der Ehe überhaupt gibt. Aber dennoch ist das schlimmste was passieren konnte, dass diese Fremden UNSERE Frauen belästigen. Die gehören uns. Die dürfen wir nur selber belästigen. Am Ballermann. Auf dem Oktoberfest. Zu Karneval. Was fällt denen ein das jetzt auch zu tun.
 

Viele glauben zu wissen, dass die Flüchtlinge in Saus und Braus leben. Immerhin haben die alle Smartphones und so. Aber keiner war je in einer Flüchtlingsunterkunft. Sie kennen nur Geschichten von Leuten die Geschichten kennen.

Sie behaupten, dass die Leute hier hinkommen um ein wirtschaftlich besseres Leben zu haben. Genau. Deswegen kommen sie nach Deutschland. Dem Land von Niedriglohnsektor, Hartz4 und Zeitarbeit. Dem Land der Rentenkürzungen und Schul-Schließungen. Niemand denkt hier doch darüber nach, dass nur die Leute zu uns kommen, die sich auch die Schleuser leisten können. Na kommt. Wer von euch hat mal eben 10.000 bis 15.000 Schleifen auf der Kante um damit spontan fliehen zu können?

Aber alle wissen sie es. Die gröhlenden Massen der Stammtische. Die hassverzerrten Pegida-Anhänger.

1% der Deutschen haben 65% des Privatvermögens. Und die anderen 99% regen sich über die auf, die noch ärmer sind und ihnen etwas wegnehmen wollen. Das wird die 1% sehr freuen. Ihnen kommt es zu Gute, dass alle gerade in die andere Richtung schauen.

Und wie reagieren SPD/CDSU/GRÜNE auf die AFD Prozente? Sie machen weiter wie bisher. Gabriel freut sich öffentlich über die tollen Ergebnisse der SPD. Das grenzt an Realitätsverlust. Steinbach gibt Merkel und den Flüchtlingen die Schuld. Die Grünen unter Kretschmann freuen sich und werden auch der nächsten Asylverschärfung wieder zustimmen.

Deutschland du bist betrunken. Geh ins Bett.

Werdet euch klar darüber, dass die echte Gefahr nicht von Geflüchteten oder Muslimen ausgeht. Die echte Gefahr steckt im erstarkenden Nationalismus. Nationalismus führt zu Krieg. War immer so. Wird immer so sein. In einer globalisierten Welt mit nationalen Antworten zu kommen ist dumm. strunzdumm.

Natürlich ist dieses Wahlergebnis nicht der Weltuntergang. Die Welt interessiert sich nicht für eine rechtstrunkene AfD die von 1000 Jahre Deutschland faselt.

Aber es könnte das Ende einer der längsten Friedensphasen Europas einleiten.
Und ihr ward dabei. Wir waren dabei. Und haben zugeschaut.

Genau so wie damals

Fabulöser Hefezopf

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Nachdem dieses Bild auf Facebook für Begeisterung sorgte und der Geschmack dazu auch an unserem Frühstückstisch, kommt hier nun das Rezept für diesen fabulösen Hefezopf.

Zutaten:
– 50 gr. Butter in kleinen Stückchen und ein bisschen mehr zum einfetten- 300 ml Milch
– 20 gr. frische Hefe (1/2 Würfel) oder 2 TL trockene Hefe (ich bevorzuge die frische)
– 40 gr. Zucker
– 550 gr. Weizenmehl (Type 550)
– 1 TL Salz
– 1 Ei (verquirlt) zum bestreichen

Zubereitung:
1. eine große Schüssel einfetten. Milch, Zucker, Butter und zerkrümelte Hefe unter ständigem Rühren leicht erhitzen – ca. 37 Grad um die Hefe zu aktivieren.2. Mehl und Salz in eine Küchenmaschine oder Rührschüssel geben, mit der warmen Milch-Hefe-Mischung übergiessen und mindestens 3 Minuten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Dann in die eingefettete Schüssel geben und für ca. 1 Stunde an einen warmen Ort stellen. Vor der Heizung oder auf die Fensterbank in die Sonne. Das Teigvolumen sollte sich mindestens verdoppeln
3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in 3 gleich große Stücke teilen und jeweils zu einem ca 45cm. langen Strang rollen. Der Teif sollte eigentlich so sein, dass man die Arbeitsfläche nicht mit Mehl zu bestreuen braucht. Die drei Stränge an einem Ende zusammen drücken und abwechelnd von rechts und links immer über den mittleren legen, bis ein hübscher Zopf entstanden ist. Das Ergebnis wird noch hübscher, wenn man das obere und untere Ende dann leicht unter faltet um am Ende kein komisches Geknubbel zu haben. Den Zopf dann auf das vorbereitete Backblech legen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und nochmal ne halbe Stunde in Ruhe gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180Grad vorheizen.
4. Das Tuch vom Zopf nehmen, den Zopf mit dem verquirlten Ei gründlich einpinseln und dann für ca 25-30 Minuten goldbraun backen. Wenn der Zopf beim draufklopfen hohl klingt ist er fertig. Den Zopf auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und voila: Ein fabulöser Hefezopf ist fertig.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Schweinefleisch-Curry auf Basmatireis

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Zutaten für 2 Personen:

  • 300g Schweinelachs
  • 150gr Basmatireis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 mittlere Chilischote, rot
  • 1 Kartoffel
  • 1 große reife Tomate
  • Currypulver
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200g griechischer Joghurt
  • frischer Koriander
  • Öl, Salz, Pfeffer

1.) Schweinelachs aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur annimmt
2.) Basmatireis in einem Sieb mit kaltem Wasser durchspülen, bis das austretende Wasser klar bleibt. In einem kleinen Topf 300ml Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen, dann Reis einrühren. Deckel drauf und bei niedriger Hitze ca 10 köcheln lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Wenn mein den Topf in ein Handtuch einpackt bleibt der Reis schön heiss.3.) Zweibel abziehen und in kleine Würfel schneiden, Knoblauch abziehen und pressen. Chili gut abwaschen, entkernen und fein hacken. Kartoffel schälen und würfeln, Tomate waschen und in grobe Stücke schneiden, dabei drauf achten auch den Strunk zu entfernen. Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit 2 EL Öl vermischen.
4.) Schweinelachs in ca 2 cm große Stücke schneiden. Eine tiefe Pfanne erhitzen und die Gemüsemischung darin 2-3 Minuten andünsten. Fleisch und Currymischung dazu geben. Deckel drauf und unter gelegentlichem Rühren 5-7 Minuten köcheln lassen. Dann Tomatenmark und Joguhrt unterrühren und weitere 3 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln.
5.) Koriander gründlich waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und klein hacken.
6.) Alles auf einem Teller anrichten und nach Geschmack mit Koriander bestreuen

Viel Spaß beim nachkochen

Objectophilie und Objectophobie

Gestern habe ich folgendes Bild auf Twitter gepostet:

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Meine Frau und ich haben uns dieses Küchengerät gekauft und gestern war halt die Lieferung. Soweit so gut. Ich persönlich habe mich natürlich gefreut, weil es schon eine teure Anschaffung ist und wir uns damit schon ein bisschen was gegönnt haben. Soweit so gut.

Was darauf folgte war irgendwas zwischen verwunderlich, ärgerlich und lustig.

Es gab über 50 Reaktionen auf dieses harmlose Bildchen. Kaum welche davon neutral, viele abfällig und abschätzig. Ich finde es sehr spannend wir ein simples Küchengerät so dermassen polarisieren kann. Wenn in meiner Twittertimeline jemand ein Bild von einer Vase postet, würde ich bestimmt nicht anfangen auf den Vasenhersteller zu motzen.

Jemand hatte dann gestern noch einen schönen Vergleich. „Ist ein bisschen so als wenn man sich ein neues Auto kauf und sich freut, ein Bild vom Cockpit postet und dann der Kommentar kommt: Waaaas? Ein Automatik? Wie scheisse ist das denn, das ist ja garkein richtiges Auto!“

Letzten Endes ist das komplett irrational. So richtig fällt mir keine Erklärung dafür ein warum man dermassen emotional wird, weil jemand anderes etwas tut, was einen überhaupt nciht betrifft.

Vielleicht habt ihr ja Ideen. Wenn ja, schreibt mir doch einfach. Gerne hier unten in die Kommentare.

Cheerio